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Meine Passion, die mich antreibt

Strategien austüfteln. Nischenprodukte verkaufen. Produkte perfekt in Szene setzen – genau das ist mein Ding! Ich liebe es einfach mir Gedanken darüber zu machen, wie ich Produkte am besten vermarkten kann.
Deswegen war auch eigentlich immer klar, dass ich früher oder später einmal meinen eigenen Onlineshop haben werde. Und wie ich es dann letztendlich geschafft habe, mir meinen eigenen Onlineshop aufzubauen, möchte ich euch hier berichten.

Mit den Leggings hat alles angefangen…

In mir schlägt irgendwie ein Verkäufer Herz. Vor einigen Jahren hat alles ganz klein angefangen, als ich verschiedene kleine Restposten aufgekauft habe und diese dann bei Ebay verkauft habe. Danach hatte ich dann einen Ebay-Shop für Bekleidung und habe Leggings in verschiedenen Varianten verkauft.
Wie du merkst, hat es mir schon immer Spaß gemacht die Ware perfekt in Szene zu setzen und verschiedene Strategien auszutesten. Allerdings hat irgendwann der Hype bei Ebay abgenommen und ich habe mich dann von diesem Konzept gelöst. Dennoch war da immer noch dieser eine Wunsch in meinem Kopf: Einen eigenen Onlineshop betreiben!

Aller Anfang ist schwer…

Sowas geht natürlich nicht von heute auf morgen und ich war erstmal in der berühmt-berüchtigten Findungsphase. Nicht nur, dass ich nicht wusste womit genau ich einen Onlineshop betreiben möchte, sondern auch die hohen Preise gestalteten das Ganze schwierig.
Vor einigen Jahren war es noch wahnsinnig teuer, sich selbst einen Onlineshop zu erstellen und zu betreiben. Eine Agentur wollte tatsächlich über 3.000€ für das reine Konzept von mir haben. Das hat mich erstmal richtig geschockt und auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Damit wollte ich mich aber nicht zufrieden geben und habe ich mir dann gedacht, dass es doch auch irgendwie anders gehen muss.

Warum nicht einfach selber machen?

Passenderweise hat mein Freund damals auch sein eigenes Onlineprojekt gestartet. Er hat mir dann etwas von Woo Commerce und WordPress erzählt. Damit konnte ich erstmal gar nichts anfangen und hab dann angefangen mich damit auseinanderzusetzen und zu recherchieren.
Zu meiner Erleichterung habe ich dann gemerkt, dass es gar nicht so schwer ist sich selbst einen Onlineshop zu erstellen. Das war dann allerdings doch etwas blauäugig.
Ich habe mir dann mühselig mit spanischen und amerikanischen Tutorials alles zusammengesucht und habe dann einfach angefangen, mir meinen eigenen Onlineshop zusammen zu basteln.
Während ich zunächst noch der festen Überzeugung war einen Onlineshop für Damenbekleidung zu erstellen, stellte ich dann leider doch fest, dass besonders bei Zalando die Anzahl an Retouren einfach enorm war. So viele Sachen sind bestellt und wieder zurück geschickt worden. Dazu muss man dann ja noch die ganzen Versandkosten berechnen. Das hat mich dann doch wieder abgeschreckt.

Der Tag, der alles verändert hat

Eines Tages habe ich dann eine Bonbonmanufaktur besucht und war direkt hin und weg. So viele schöne Farben, Formen und Muster. Ich bin aus dem Strahlen gar nicht mehr heraus gekommen. Dieser Tag hat die kommenden drei Jahre vollkommen beeinflusst.
Mir kam dann der Gedanke, ob es nicht auch noch andere Manufakturen gibt. Beim Recherchieren habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, warum man die Bonbons denn nicht online einkaufen konnte. Ich habe bei den Manufakturen einfach angefragt, ob man die Produkte nicht irgendwie online von ihnen beziehen könnte. Die Antwort war: „Ja, als Großabnehmer kann man sich die Sachen bestellen.“ Da kam mir dann der Gedankenblitz: Das ist es – ich gründe einen Onlineshop für handgemachte Süßwaren.
Ich habe mich dann drei Wochen kontinuierlich an meinen Onlineshop gesetzt und am 27.10.2016 war es dann soweit – mein eigener Onlineshop war online. Am selben Abend habe ich dann sogar schon die erste Bestellung erhalten. Ich bin fast geplatzt vor Stolz.

Und dann kam alles anders…

Mehr und bessere Erfahrungen, als mit diesem Projekt, konnte ich nicht sammeln.
Dennoch gestaltete sich mein Projekt mit der Zeit etwas schwierig. Neben der Teilzeitstelle habe ich den Shop ganz alleine betrieben und noch Seminare gegeben. Deshalb habe ich dann den Entschluss gefasst meinen Onlineshop zu verkaufen – und mich der Weitergabe meines Wissens an euch zu widmen.
Mit der lieben Uta von Sweetpoppet habe ich letztendlich auch die richtige Abnehmerin gefunden. Sie führt den Onlineshop mit ganz viel Liebe weiter und ich konnte nur ihr meinen Onlineshop ohne schlechtes Gewissen abgeben.

Warum auf morgen warten?

Ich arbeite nun vollständig in der Selbstständigkeit. Auch wenn ich den Onlineshop verkauft habe, bin ich mehr als happy mit der Entwicklung. Denn heute möchte ich meine Erfahrungen aus der Praxis mit euch teilen.
Wenn du gerade dabei bist zu überlegen, ob du einen Onlineshop erstellen sollst, möchte ich dich unbedingt ermutigen. Du wirst wie ich aus deinen Fehlern lernen und dich weiterentwickeln. Mach es einfach! Der wichtigste Schritt ist einfach anzufangen.

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